Insel Vulcano

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Die Schmiede der Götter

VulcanoAn vielen Orten der Insel Vulcano fällt einem der schwefelige Geruch auf. Auf der Insel und vor der Küste Vulcanos brodelt es. Dämpfe und Gase strömen aus vielen Erdspalten heraus. Die letzte Ausbruch ist über hundert Jahre her und gerade deshalb steht der Vulkan unter besonderer Beobachtung, denn Wissenschaftler rechnen mit einem Ausbruch in den nächsten Jahren.

Der Name der Insel Vulcano ist der Ursprung unseres Wortes Vulkan. Die in der griechischen Mythologie ist auf der Insel die Werkstatt des Feuergottes Hephaistos, der mit den einäugigen Zyklopen die Waffen der Götter schmiedet. In der Antike nannte man die Insel auch Hiera, Thermessa, die Heiße oder Theresia, die heiße Erde. Der schließlich nannten die Römer die Insel nach Vulcanus, dem römischen Nachfolger des griechischen Hephaistos. Der Gott Vulcanus auch oft Volcanus oder Vulkan genannt, hat die Jahrtausende überlebt und prägte nicht nur unsere Sprache sondern schmückt an vielen deutschen historischen Bahnhöfen die Fassaden.

VulcanoSehenswert ist der Il Faraglinone di Levante mit seiner aus Schwefelverbindungen bestehender Felsen, der in bunten Farben von Schneeweiß über giftiges Schwefelgelb bis Zinnoberrot schimmert. Sehr geliebt sind die Vasca di Fanghi, die Fango-Schlammtümmel. Zwar hat der Fango eine heilende Wirkung gerade bei Hautkrankheiten und Rheuma, leider löst der schwefelhaltige Schlamm aber auch die Badekleidung auf und brennt fürchterlich in den Augen. Schwangere und Kinder sollten kein Schlammbad nehmen.

In der Zona delle Acque Calde brodelt das Wasser. In der Zone des Warmen Wassers oder auch „Toten Feldes“ heißen Fumarolen hier das Meerwasser bis zum Siedepunkt auf. Auf Badeschuhe sollte man nicht nur im Wasser sondern auch auf dem Stand achten um sich nicht die Füße zu verbrennen. Im Tal der Monster Valle dei Mostri haben Wind und Wetter den Lavafelsen so kurios bearbeitet, dass man mit Phantasie viele Figuren erkennen kann. Die bekannteste ist Il Orso – der Bär.

VulcanoDer Höhepunkt jeder Tour auf Vulcano ist aber der Aufstieg zum 391 m hohen Krater Gran Cratere. Der Ausblick auf die Nachbarinsel Liparie und die unzähligen Fumarolen, Schwefel-Ablagerungen und weißen Dampfschwarden lohnen den 3-stündigen Weg. Beste Aufstiegszeit früher morgen oder später Nachmittag. Festes Schuhwerk oder Turnschuhe sind nötig.

Sehr beliebt bei Badetouristen ist Vulcano, die drittgrößte und südlichste der Liparischen Inseln. Hier gibt es zahlreiche Hotels. Von dem Namen der Insel „Vulcano“ ist das heutige Wort für Vulkan abgeleitet. In der römischen Mythologie galt diese Insel als die Schmiede des Vulcanus, des römischen Gottes des Feuers.

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